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Mario UmzügeWildau

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Kartons packen und richtig beschriften

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Als Faustzahl brauchen Sie zehn bis fünfzehn Umzugskartons je bewohntem Zimmer, bei vollen Regalen deutlich mehr. Kein Karton sollte schwerer werden als etwa zwanzig Kilogramm, deshalb kommen Bücher in kleine Kisten und Bettzeug in große. Beschriftet wird nicht nach Inhalt, sondern nach Zielraum, denn am neuen Ort entscheidet nur eine Frage: In welches Zimmer trägt der Träger diese Kiste.

  • Faustzahl: zehn bis fünfzehn Kartons je Zimmer, Küche und Arbeitszimmer brauchen mehr
  • Höchstens rund zwanzig Kilogramm je Karton, sonst reißt der Boden oder der Rücken
  • Bücher gehören in kleine Kartons, Kissen und Decken in große
  • Beschriftung nach Zielraum, groß, auf zwei Seiten und auf dem Deckel
  • Eine klar gekennzeichnete Kiste für den ersten Abend fährt im eigenen Auto mit
Zwei Hände kleben einen Umzugskarton auf Parkett zu, daneben Klebebandabroller und Packpapierrolle

Wie viele Kartons Sie wirklich brauchen

Fast alle unterschätzen die Menge, und zwar erheblich. Ein bewohntes Zimmer ergibt zehn bis fünfzehn Kartons, ein Arbeitszimmer mit Büchern und Ordnern auch schon mal dreißig, eine gut ausgestattete Küche zwanzig bis fünfundzwanzig. Der Keller wird regelmäßig komplett vergessen, obwohl dort oft ein Zehntel des ganzen Hausrats steht.

Rechnen Sie deshalb großzügig und besorgen Sie eher zu viele Kisten. Ein Karton zu viel ist ein Handgriff, ein Karton zu wenig ist ein zweiter Weg zum Baumarkt am Abend vor dem Umzug. Wer leiht statt kauft, zahlt für die Reserve ohnehin kaum etwas.

Ein geliehener Umzugskarton kostet 0,75 € je Stück und Woche, ein Karton zum Behalten kostet 1,80 € je Stück. Für den Schrankinhalt lohnt die Kleiderbox mit Stange, sie kostet 2,95 € je Stück und Woche; die Sachen hängen weiter und müssen am Ziel nicht gebügelt werden.

Gewicht: die Zahl, die den Umzugstag entscheidet

Ein Umzugskarton hält viel aus, ein Kartonboden nicht unbegrenzt und ein Rücken erst recht nicht. Zwanzig Kilogramm sind die Grenze, an der ein Karton noch bequem zu zweit über eine Treppe geht. Darüber wird jeder Griff zur Verhandlung, und genau dort passieren die Unfälle.

Der klassische Fehler ist der große Karton voller Bücher. Er wiegt am Ende vierzig Kilogramm, lässt sich nicht mehr sauber anheben und reißt gern in dem Moment auf, in dem ihn jemand über eine Stufe hebt. Bücher gehören deshalb in kleine Kisten, und zwar flach gestapelt, nicht hochkant gekippt.

Welcher Inhalt in welchen Karton gehört

  • Kleine Kartons: Bücher, Ordner, Werkzeug, Konserven, Geschirr
  • Mittlere Kartons: Küchengeräte, Spielzeug, Elektronik mit Polster
  • Große Kartons: Bettzeug, Kissen, Decken, Handtücher, Kleidung
  • Kleiderbox: alles, was auf einem Bügel hängt und hängen bleiben soll
  • Gar nicht in den Karton: Flüssigkeiten, Farbe, Reiniger, alles, was auslaufen kann

Beschriften nach Zielraum, nicht nach Inhalt

Am Umzugstag hat niemand Zeit, eine Inhaltsangabe zu lesen. Der Mensch mit der Kiste auf dem Arm hat genau eine Frage: Wohin damit. Deshalb steht die wichtigste Information groß und in Blockschrift auf dem Karton, und das ist der Zielraum in der neuen Wohnung.

Beschriften Sie auf zwei Seitenflächen und zusätzlich auf dem Deckel. Kartons stehen später gestapelt, und die einzige beschriftete Seite ist dann garantiert die, die zur Wand zeigt. Nutzen Sie einen dicken Stift, nicht den Kugelschreiber, und schreiben Sie direkt auf den Karton oder auf Klebeband, das sich wieder lösen lässt.

Eine zweite Zeile darf feiner sein: ein Stichwort zum Inhalt und ein Vermerk, ob die Kiste zerbrechlich ist. Für Kisten, die sofort gebraucht werden, hat sich ein farbiger Punkt bewährt, den man aus fünf Metern erkennt.

So sieht eine brauchbare Beschriftung aus

  • Zielraum in Großbuchstaben, zum Beispiel KÜCHE oder KINDERZIMMER
  • Stichwort zum Inhalt in kleinerer Schrift, etwa Töpfe oder Bettwäsche
  • Hinweis zerbrechlich, wenn Glas, Porzellan oder Technik drin ist
  • Ein farbiger Punkt für alles, was am ersten Abend gebraucht wird
  • Bei mehreren Personen zusätzlich der Vorname, sonst landet alles im falschen Raum

Richtwerte für die Kartonzahl je RaumBeträge

RaumKartonsWorauf zu achten ist
Schlafzimmer8 bis 12Bettzeug in große Kartons, Kleidung in die Kleiderbox
Wohnzimmer10 bis 15Bücher und Technik getrennt, Kabel vorher fotografieren
Küche20 bis 25Geschirr stehend einpacken, jede Lage mit Papier trennen
Kinderzimmer10 bis 14Lieblingssachen zuletzt packen und zuerst auspacken
Arbeitszimmer15 bis 30Ordner in kleine Kartons, sonst wird das Gewicht zu hoch
Keller und Abstellraum8 bis 20Zuerst aussortieren, dann packen, sonst zieht der Ballast mit
Richtwerte aus der täglichen Arbeit. Wer viel sammelt, liegt darüber; wer gerade erst eingezogen ist, deutlich darunter.

Die Reihenfolge: was zuerst, was zuletzt

Packen beginnt am besten drei bis vier Wochen vor dem Umzug und arbeitet sich vom Selten zum Täglich vor. Zuerst kommen Keller, Dachboden und Abstellraum dran, dann die Dekoration, dann die Bücher, dann die Vorräte. Zuletzt bleibt genau das übrig, was Sie bis zum letzten Abend benutzen.

Diese Reihenfolge hat einen praktischen Nebeneffekt: Sie sehen früh, wie viel Menge tatsächlich zusammenkommt, und können die Wagengröße noch anpassen. Wer erst drei Tage vorher anfängt, entdeckt am Umzugstag, dass ein Wagen nicht reicht.

Ein Zeitplan, der sich bewährt hat

  1. Vier Wochen vorher: Keller, Dachboden, Abstellraum, alles Aussortierte entsorgen
  2. Drei Wochen vorher: Bücher, Dekoration, Kleidung der falschen Jahreszeit
  3. Zwei Wochen vorher: Geschirr bis auf einen Satz, Vorräte, Werkzeug
  4. Eine Woche vorher: Schränke leeren, Möbel für das Zerlegen vorbereiten
  5. Zwei Tage vorher: Kühlschrank abtauen, letzte Küchengeräte, Waschmaschine wässern lassen
  6. Am Vorabend: Kiste für den ersten Abend packen und ins eigene Auto stellen

Kleinteile, Polstermaterial und Hilfe beim Packen

Kleinteile kosten am neuen Ort die meiste Zeit, weil sie fehlen und niemand weiß, wo sie sind. Fotografieren Sie deshalb die Rückseite von Fernseher, Rechner und Router, bevor Sie ein Kabel ziehen. Das Bild ist beim Wiederanschließen mehr wert als jede Beschriftung.

Für Schrauben gilt eine einfache Regel: Sie bleiben beim Möbelstück. Beutel zukleben, Möbelteil beschriften, Beutel mit Klebeband an die Unterseite der Platte kleben. Ein zentraler Schraubenbeutel für die ganze Wohnung klingt ordentlich und ist am Ende ein Rätsel.

Polstermaterial gehört zur Grundausstattung, nicht zum Luxus. Ein Bund Packpapier mit zehn Kilogramm kostet 14 €, eine Rolle Noppenfolie mit 50 Metern kostet 17 €. Wer beides spart, spart am falschen Ende, denn ein Ersatzteller ist teurer als eine Lage Papier.

Nicht jeder hat drei Wochenenden frei, und manche Umzüge kommen kurzfristig. Dann übernehmen wir das Einpacken, der Satz je Kraft kostet ab 25 € je Stunde. Kartons und Polstermaterial bekommen im Angebot eine eigene Zeile, damit Sie sehen, was Arbeit und was Material kostet.

Auch die Kombination funktioniert gut: Sie packen Kleidung und Bücher selbst, wir packen Küche und Glas. Der Kastenwagen mit mittragendem Fahrer kostet ab 41 € je Stunde, für eine Zweiraumwohnung mit festem Betrag rechnen wir ab 405 €.

Jeder Posten über dem Grundbetrag bekommt vor der Zusage eine eigene Zeile mit eigener Zahl. Taucht am Umzugstag etwas auf, das beim Rundgang niemand gesehen hat, halten wir an und klären es mit Ihnen, bevor jemand weiterträgt.

Die Kiste für den ersten Abend

Nach dem Umzug ist niemand in der Verfassung, dreißig Kartons nach der Zahnbürste zu durchsuchen. Packen Sie deshalb eine einzige, deutlich gekennzeichnete Kiste mit allem, was in den ersten Stunden gebraucht wird, und nehmen Sie sie im eigenen Auto mit, nicht im Umzugswagen.

Diese Kiste ist die einzige, die nicht nach Zielraum sortiert ist. Sie ist nach Tageslauf sortiert: ankommen, waschen, essen, schlafen. Wer sie hat, kommt an einem anstrengenden Tag deutlich besser durch den Abend.

Was in die Kiste für den ersten Abend gehört

  • Toilettenpapier, Seife, Handtuch, Zahnbürste und Zahnpasta
  • Bettwäsche für jede Person, damit das Bett am Abend bezogen ist
  • Ein Satz Geschirr, Besteck, Messer, Wasserkocher, Dosenöffner
  • Ladekabel für Telefone, eine Mehrfachsteckdose, eine Taschenlampe
  • Medikamente, Brille, wichtige Unterlagen und die Schlüssel für beide Wohnungen
  • Putzlappen, Müllbeutel und ein Werkzeugsatz mit Schraubendreher

Warum die Zahlen hier vorsichtig sindVertrauen

Die Richtwerte stammen aus der täglichen Arbeit und liegen bewusst eher zu hoch. Ein Karton zu viel ist ein Handgriff, ein Karton zu wenig ist eine zweite Fahrt am Abend vor dem Umzug.

  • Der Rundgang durch die Wohnung ist kostenlos und bindet Sie an nichts
  • Am Telefon an den fünf Werktagen von 10 bis 15 Uhr, das Formular nimmt rund um die Uhr an
  • Auf langen Strecken arbeiten wir mit denselben Partnerbetrieben zusammen
  • Es gilt Paragraf 451e HGB: 620 Euro Haftung je Kubikmeter Ladung

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Kartons, Gewicht und Beschriftung: was oft gefragt wirdKurz beantwortet

Wie schwer darf ein Umzugskarton sein?

Rund zwanzig Kilogramm sind die vernünftige Obergrenze. Ein guter Test: Wenn Sie den Karton nicht allein sauber vom Boden auf Hüfthöhe heben können, ist er zu voll. Nehmen Sie lieber einen Karton mehr, das kostet weniger als ein verstauchter Rücken.

Soll ich Kartons kaufen oder leihen?

Leihen lohnt fast immer, weil die Kisten nach dem Umzug wieder verschwinden. Der geliehene Karton kostet 0,75 € je Stück und Woche, der Karton zum Behalten kostet 1,80 € je Stück. Kaufen lohnt nur, wenn Sie danach dauerhaft etwas einlagern wollen.

Wie packe ich Geschirr, damit nichts bricht?

Teller stehend wie Schallplatten, nicht liegend gestapelt, jede Lage mit Papier getrennt und Hohlräume ausgestopft. Gläser einzeln einwickeln und in die obere Lage. Der Karton darf beim Schütteln nicht klappern, denn Bewegung ist das, was bricht.

Was mache ich mit Pflanzen?

Pflanzen fahren am besten im eigenen Auto und zuletzt. Große Töpfe in eine offene Kiste stellen, damit sie nicht kippen, und die Erde vorher nicht gießen. Im geschlossenen Wagen wird es im Sommer sehr warm, das überleben empfindliche Pflanzen selten gut.

Wie beschrifte ich, wenn mehrere Personen umziehen?

Zielraum plus Vorname, beides groß. In einer Wohngemeinschaft oder Familie landen sonst reihenweise Kisten im falschen Zimmer, und das Umtragen am Abend ist anstrengender als das ganze Packen. Eine Farbe je Person funktioniert genauso gut.

Wohin mit Waschmaschine und Kühlschrank?

Die Waschmaschine braucht die Transportsicherung, sonst kann die Trommel Schaden nehmen; die Schrauben liegen oft noch im Keller. Der Kühlschrank wird abgetaut und danach trocken gewischt, und er sollte am Ziel einige Stunden stehen, bevor er wieder Strom bekommt.

Was gehört gar nicht in den Umzugswagen?

Bargeld, Schmuck, Ausweise, Verträge, Medikamente und alles, was Sie im Notfall sofort brauchen. Diese Dinge fahren im eigenen Auto mit. Ebenso wenig gehören Farbe, Reiniger und andere Flüssigkeiten in einen Karton, der gestapelt wird.

Packen abgeben oder Material bestellen

Beides geht, auch in Kombination. Schreiben Sie uns, was Sie selbst machen wollen und wo wir einspringen sollen.

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